Autor: Rebecca Fink

  • Gemeinsam innovativ: Die Vorteile eines offenen Workspace

    Gemeinsam innovativ: Die Vorteile eines offenen Workspace

    Effektiv, strukturiert und vor allem gut vernetzt: Die neue Arbeitswelt bringt immer umfangreichere Anforderungen an Mitarbeitende mit sich. Die Arbeitsumgebung spielt daher eine zentrale Rolle dabei, Mitarbeitende in ihrer Arbeit zu befähigen und zu unterstützen. Somit müssen Unternehmen zunehmend über die traditionelle Bürogestaltung hinausdenken und neue Konzepte etablieren. In diesem Zuge wird auch das Großraumbüro neu gedacht. Wer nun an aneinandergereihte Arbeitsplätze oder an amerikanische Cubicles, die kleinen Bürowürfel auf einer riesigen Bürofläche, denkt, liegt falsch.

    Denn: Im Vordergrund des offenen Workspace oder Open Space steht der Gedanke „Think Together“. Hier arbeiten Mitarbeitende in einem Raum, der offen gestaltet ist und flexible Arbeitsplatzoptionen bietet, damit in der Zusammenarbeit bessere Ergebnisse erzielt werden können.

    Welche Vorteile bringt dieses Bürokonzept, wie Sie es auch bei uns im RITZ finden?

    1. Unkompliziert miteinander sprechen und Ideen austauschen: Durch einen Open Space entsteht eine Arbeitsumgebung, die die Kommunikation und die Teamarbeit zwischen den Mitarbeitenden fördert.
    2. Für den gemeinsamen Heureka-Moment: Innovationen entstehen im Austausch, wenn mehrere Köpfe zusammenkommen und ihre Ideen teilen. Mitarbeitende können dank kurzer Wege schneller auf Entwicklungen reagieren, ihre Ressourcen besser nutzen und auch von den Fähigkeiten anderer profitieren.
    3. Offener Workspace, offene Kultur: Eine gemeinsame Unternehmenskultur zu schaffen, ist für jedes Unternehmen wichtig. Ein offener Workspace bietet die Möglichkeit, sich untereinander besser kennenzulernen und ein gutes Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln.

    Ein Open Space kann folglich die ideale Umgebung für eine kreative Zusammenarbeit sein. Schauen Sie sich unseren Open Space hier an.

  • RITZ feiert eineinhalbjähriges Jubiläum mit rund 120 Gästen

    RITZ feiert eineinhalbjähriges Jubiläum mit rund 120 Gästen

    Am Freitag (01.07.2022) feierte das RITZ Regionales Innovations- und Technologietransfer Zentrum sein eineinhalbjähriges Bestehen im Fallenbrunnen mit seinen Mietern, Partnern und Unterstützern. Rund 120 Gäste kamen, um sich untereinander zu vernetzen und um mehr über die Unternehmen und Projekte zu erfahren, die sich seit Januar 2021 im Innovationszentrum für Digitalisierung und Mobilität angesiedelt haben. In einer Keynote erläuterte der Neurowissenschaftler Dr. Boris Nikolai Konrad den Teilnehmern, ob künstliche die menschliche Intelligenz ersetzen kann. Mit dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, dem Bodenseekreis und der Stadt Friedrichshafen waren sowohl Fördergeldgeber als auch Gesellschafter des RITZ zu Gast. So konnte das RITZ die Eröffnungsfeier und das einjährige Jubiläum nachholen, die wegen der Corona-Pandemie ausgefallen waren.

    Seit eineinhalb Jahren arbeiten im RITZ Wirtschaft und Wissenschaft an Innovationen in Digitalisierung und Mobilität. Die Veranstaltung machte diese Kompetenzen sichtbar und diente den Teilnehmern als Netzwerkplattform, um sich über Themen wie Autonomes Fahren, Industrie 4.0 und künstliche Intelligenz auszutauschen.

    Passend dazu stimmte der humanoide Roboter Pepper die Gäste auf das Programm ein. RITZ-Geschäftsführer Marian Duram begrüßte die Teilnehmer und blickte zufrieden auf die bisherige Entwicklung des Innovationszentrums zurück.

    In seinem Grußwort ging Landrat Lothar Wölfle, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des RITZ ist, auf die Entwicklung des RITZ ein: „Seit seiner Eröffnung ermöglicht das RITZ Unternehmen aus der Region, ihre Ideen im passenden Umfeld voranzutreiben. Dadurch wird die Innovationslandschaft im Bodenseekreis gestärkt.“

    Bürgermeister Dieter Stauber ist ebenfalls von der belebenden Wirkung auf die regionale Innovationskraft überzeugt: „Das RITZ ist ein wichtiges Mosaikstück in unserer Vision, den Fallenbrunnen noch stärker zu einem Wissensquartier zu entwickeln.“
    Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL zeigt sich erfreut über den Erfolg des RITZ, das als Gewinner aus dem RegioWIN-Wettbewerb hervorgegangen ist: „Die Themen Digitalisierung und nachhaltige Mobilität, die das RITZ adressiert, sind zwei der von der Innovationsstrategie des Landes identifizierten Zukunftsfelder, auf die wir setzen, um Baden-Württembergs Innovationsfähigkeit zu sichern. Mit der Förderung des RITZ durch EU- und Landesmittel stärken wir den Standort Friedrichshafen und damit die Zukunftsfähigkeit der ganzen Region.“

    In seiner Keynote ging Hirnforscher und mehrfacher Weltmeister im Gedächtnissport Dr. Boris Nikolai Konrad der Frage nach, ob Menschen schlauer als Roboter bleiben. Seine Antwort: Künstliche Intelligenz wird die menschliche nicht ersetzen können. Stattdessen lernt KI vom Menschen und der Mensch kann im Gegenzug von der KI lernen. Die Fähigkeiten des menschlichen Gehirns demonstrierte der Gedächtnissportler, indem er sich in nur 90 Sekunden ein gesamtes Kartenset merkte und die Reihenfolge der Karten daraufhin fehlerfrei wiedergab.
    In der anschließenden Ausstellung präsentierten die RITZ-Gemeinschaft und Partner sich und ihre Projekte oder Leistungen. Dadurch erhielten alle Interessierten die Möglichkeit, sich über die Kompetenzen im RITZ und in seinem Netzwerk zu informieren und sich über neueste Entwicklungen in der Digital- und Mobilitätsbranche auszutauschen.

    „Wir haben uns sehr über den großen Zuspruch gefreut. Dies ist ein Beleg dafür, dass das RITZ sich erfolgreich als Innovationsakteur in der Vierländerregion Bodensee positioniert hat“, so Marian Duram.

    Copyright: Julian Pawlowski

  • „Vordenker, Problemlöser und Verwirklicher zugleich“

    „Vordenker, Problemlöser und Verwirklicher zugleich“

    Suwi Murugathas ist Geschäftsführer des Start-ups newboxes GmbH, das seit Januar 2021 seinen Sitz im RITZ hat. Innerhalb von einem Jahr hat newboxes bereits 20 neue Mitarbeiter eingestellt – und seine Büroflächen im RITZ entsprechend erweitert.

    Im Gespräch erzählt Suwi von seiner Vision und verrät das Erfolgsrezept der newboxes.

    Suwi, was macht die newboxes GmbH?

    Mit der newboxes vereinen wir IT-Start Up, Technologie Lab, Dienstleister und Unternehmensberatung und verstehen uns dabei – oder gerade deshalb – als POWERHOUSE für technologischen Fortschritt und organisatorische Veränderung.
    Unser Leistungsportfolio reicht dabei vom Ursprung der Idee bis hin zum After-Sales und umfasst hauptsächlich die Bereiche der künstlichen Intelligenz, Systems Engineering, Projektmanagement, Kostenmanagement sowie Digitalisierung und Transformation.

    Kurz gesagt helfen wir technologischen Unternehmen dabei, Ihre Ideen und Projekte umzusetzen, indem wir sie strategisch beraten und operativ umsetzen.

    Wofür steht euer Motto „Open Up“?

    Wir wollen Grenzen aufbrechen und Organisationen neue Horizonte eröffnen.
    Was heißt das?
    Durch unser Handeln und unsere Unterstützung in Projekten ermöglichen wir Unternehmen den Schritt aus der Komfortzone, um so zu neuen und innovativen Entwicklungen zu gelangen. Gemeinsam mit den Firmen identifizieren wir Potenziale, schaffen Platz für Neues und erreichen dadurch rasantes Wachstum, gesteigerten Fortschritt und moderne Agilität.

    Was ist euer Alleinstellungsmerkmal?

    Die newboxes ist Vordenker, Problemlöser und Verwirklicher zugleich.

    In unseren Projekten tauchen wir tief in das Ökosystem unserer Kunden ein und agieren als Teil des Teams. So können wir Lösungen schaffen, die im Alltag wirklich funktionieren. Während unserer Zusammenarbeit zeigen wir unseren Kunden, wie sie neue Konzepte auch langfristig und vor allem selbstständig umsetzen können. Wir schaffen Platz für neue Perspektiven und helfen unseren Kunden ihren alten Denkmustern zu entkommen und zu einem Blick für das große Ganze zu gelangen. Erst, wenn alle Hindernisse aus dem Weg geräumt sind und unsere Lösung einwandfrei für unseren Kunden arbeitet sehen wir ein Projekt als erfolgreich an.

    Indem wir die Bereiche IT-Start Up, Technologie Lab, Dienstleister und Unternehmensberatung verbinden und damit ein Ökosystem von Partnern schaffen, können wir eine höhere Qualität gewährleisten. Durch den Austausch, die verschiedenen Blickwinkel und die Interaktion, die dabei entsteht, gelingt es uns, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und innovative Technologien voranzutreiben. Dies ermöglicht es uns, die Bedürfnisse unserer Kunden besser und umfänglicher zu erfüllen.

    Wieso hast du dich dafür entschieden, den Unternehmenssitz der newboxes im RITZ aufzubauen? Inwiefern passt das RITZ zu euch und eurer Vision?

    Als Kompetenzzentrum für Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Mobilität und der Vision „The idea is not enough“ sehe ich im RITZ eine große Übereinstimmung mit unseren Tätigkeitsfeldern und unseren Werten. Das merkt man auch an den Menschen, die hier zusammentreffen und gemeinsam an der Gestaltung der Zukunft mitwirken wollen.

    Damit auch wir nicht das Denken in „new boxes“ verlernen, schätzen wir den Austausch und den externen Blick von ihnen und den anderen Organisationen dafür umso mehr.

    Und natürlich darf man auch nicht den Raum und die Möglichkeiten vergessen, von welchen wir mit unserem Sitz im RITZ profitieren.

    Bild-Copyright: newboxes GmbH

  • RITZ nimmt Gestalt an

    RITZ nimmt Gestalt an

    Im Friedrichshafener Fallenbrunnen entsteht gerade der Neubau für das Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum, kurz RITZ. Der Rohbau ist nun fertig und gibt einen ersten Eindruck, welcher Raum den Unternehmen aus der Bodenseeregion künftig für die Entwicklung von Innovationen und technischem Fortschritt zur Verfügung steht. Auf über 4.000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen hier in unmittelbarer Nähe zur Zeppelin Universität und dem DHBW-Campus großzügige, lichtdurchflutete Kommunikations- und Büroflächen, Techniklabore und Werkstätten.

    Ab Januar 2021 sollen dort Firmen aus der Vierländerregion Bodensee gemeinsam Technologieprojekte voranbringen und Neugründungen von hier aus in die Wirtschaftswelt starten können. Schwerpunktthemen sind dabei die Mobilität der Zukunft und die Digitalisierung der Wirtschaft. „Aus diesen Bereichen möchten wir innovationsorientierte Unternehmen für das RITZ gewinnen“, erklärt Geschäftsführer Marian Duram. Auch Vorträge und Veranstaltungen mit bis zu 180 Personen werden im neuen Zentrum möglich sein. „Wir sind mit dem Bau im Zeit- und Kostenplan“, berichtet Duram weiter. Über 15 Millionen Euro kostet das Projekt insgesamt. Sieben Millionen kommen als Förderung aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Baden-Württemberg. Der verbleibende Teil wird durch die Stadt Friedrichshafen und den Bodenseekreis über ein zweckgebundenes Darlehen finanziert.

    Im Bild oben sind zu sehen Architekt Harald Betting (Bau- und Liegenschaftsamt des Bodenseekreises), RITZ-Geschäftsführer Marian Duram und Simon Bickel (Projektleiter des Generalübernehmer I+RB Industrie- und Gewerbebau)

  • RITZ und PioneerPort kooperieren

    RITZ und PioneerPort kooperieren

    Start-ups bekommen neue Anlaufstelle – Gründerzentrum der Zeppelin-Universität und RITZ starten Kooperation

    Das Gründerzentrum PioneerPort der Zeppelin-Universität (ZU) und das Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum GmbH (RITZ) gehen gemeinsame Wege. Beide haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Danach ist der PioneerPort aktuell bis zur Fertigstellung des RITZ-Neubaus am Fallenbrunnen Sitz und Heimat des Projektbüros des RITZ.

    Weiteres Ziel der Kooperation ist es, bereits in der laufenden Projekt- und Konzeptionsphase gemeinsam den Zugang zu möglichen Partnern und Netzwerken in der Gründungsszene am Bodensee sicherzustellen und Impulse zu geben. „Durch diese Kooperation entsteht eine unmittelbare Wirtschaftsförderung für die Stadt Friedrichshafen und den Bodenseekreis“, erklärt Sascha Schmidt, Sprecher des Leitungsteams des PioneerPort. So fänden Start-ups der ZU, die zuvor nach ihrer Zeit im PioneerPort nach München, Berlin oder Hamburg gegangen seien, vor Ort im neuen Innovationszentrum direkten Anschluss und die Möglichkeit, ihr Unternehmen weiterentwickeln zu können. Marian Duram, Geschäftsführer des RITZ, ergänzt in der Pressemitteilung der Zeppelin-Universität: „Das RITZ hat großes Interesse daran, Start-ups aus den Bereichen Digitalisierung und Mobilität im RITZ anzusiedeln. Die verschiedenen Vernetzungs- und Know-how-Transfermöglichkeiten mit etablierten Unternehmen und Einrichtungen werden gerade Start-ups tolle Möglichkeiten bieten, ihr Business weiterzuentwickeln.“

    Neben der Vermittlung und Verwurzelung von Start-ups aus der ZU, die aufgrund der zeitlichen Befristung von sechs beziehungsweise zwölf Monaten aus dem Förderprogramm des PioneerPort ausscheiden, gehören zur Kooperationsvereinbarung auch Projekte wie beispielsweise gemeinsame Veranstaltungsformate. Insgesamt sollen durch die Kooperation die Gründungsszene und der Innovationscampus Fallenbrunnen belebt und nachhaltig etabliert werden, um einen Transfer zwischen wirtschaftlichen und technologiebasierten Gründerthemen sicherzustellen.

    Bild-Copyright: Samuel Groesch; zu sehen sind Sascha Schmidt (links) vom ZU-PioneerPort und RITZ-Geschäftsführer Marian Duram

  • RITZ feiert Grundsteinlegung

    RITZ feiert Grundsteinlegung

    Baustart für das Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum in Friedrichshafen: Das RITZ feiert Grundsteinlegung!

    Friedrichshafen, 18. Juli 2019 – In den kommenden Monaten errichtet die i+RB Industrie- & Gewerbebau das Gebäude für das RITZ Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum in Friedrichshafen. Das neue Kompetenzzentrum für Innovationen in den Bereichen Digitalisierung und Mobilität der Zukunft entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Zeppelin Universität und zum DHBW-Campus im Wissensquartier Fallenbrunnen. Es soll bereits im Januar 2021 seinen Betrieb aufnehmen.

    Auf passende Weise erfolgte die Grundsteinlegung für das zukünftige Innovationszentrum in Friedrichshafen: Um der zukünftigen Strategie des RITZ Rechnung zu tragen, wurde ein 3D-Modell des RITZ-Gebäudes digital gedruckt. Die Gäste erhielten die Möglichkeit, das RITZ mit guten Wünschen in Form von Grußkarten in die Zukunft zu begleiten. Diese wurden durch einen Roboter der Lernfabrik des IWT zusammen mit dem 3D-Modell zielsicher in die Erde eingelassen.

    Das RITZ wird von der Europäischen Union und vom Land Baden-Württemberg mit in Summe 7 Mio. € gefördert. Die Stadt Friedrichshafen und der Landkreis Bodenseekreis sind mit je 50% Eigentümer der Gesellschaft. Totalunternehmer ist die i+RB Industrie- & Gewerbebau aus Konstanz. Die Erdarbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Der Rohbau wird ab dieser Woche aufgezogen. Aufträge für die Baumaßnahmen wie z. B. Baugrundverbesserung, Rohbau, Installationen, Errichtung einer Photovoltaikanlage oder Fassadenbau vergibt i+R an lokale Partner.

    Auf ca. 4.200 Quadratmetern Nutzfläche entstehen im RITZ Büros, Labore und Co-Working Bereiche. Den zweigeschossigen Bau realisiert i+R nach dem Entwurf des renommierten Vorarlberger Architekturbüros Baumschlager Hutter Partners. Das offene Raumkonzept basiert auf den Anforderungen an moderne Arbeitswelten. Dieses leistet einen wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Austausch und Vernetzung, um Innovation zu fördern. Mobile Trennwände und transparente Elemente ermöglichen darüber hinaus eine flexible Nutzung: Das Gebäude bietet die Möglichkeit, Wissens- und Netzwerkveranstaltungen für bis zu 180 Personen durchzuführen.

    Das RITZ wird somit zum Wissensinkubator für Innovation, bei dem Forschung und Wissenschaft, die Gründerszene, der Mittelstand und Ausgründungen von Großunternehmen unter einem Dach zusammenkommen. „Der moderne, innovative Bau spiegelt, was im Inneren passiert“, ist Eckehard Schöch, Geschäftsführer der i+RB Industrie- & Gewerbebau, überzeugt.

    Dem Slogan der RITZ „The idea ist not enough“ folgend, will RITZ-Geschäftsführerin Manuela Meske-Schubert die Gesellschaft zu einem Kompetenzzentrum entwickeln, das weit über die Grenzen der Region bekannt und anerkannt ist. Das Interesse von Wissenschaft und Wirtschaft an dem Projekt ist groß. So werden bereits heute Gespräche mit potentiellen Mietern und möglichen Kooperationspartnern geführt, um einen reibungslosen Start in 2021 zu gewährleisten.

    Bild-Copyright: Dietmar Mathis; zu sehen sind RITZ-Geschäftsführerin Manuela Meske-Schubert, Lothar Wölfle (Landrat Bodenseekreis), Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler und Dr. Arndt Oschmann (Referatsleiter Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg)

  • Vergabe des Bauauftrags

    Vergabe des Bauauftrags

    Fertigstellung des Technologietransferzentrums bis Ende 2020 geplant

    Das Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum (RITZ) ist schon lange keine Zukunftsmusik mehr. Aus Ideen wurde ein konkretes Vorhaben. Das Interesse von Kooperationspartnern am RITZ ist groß. Mit dem RITZ wird das Ziel verfolgt, den Standort Friedrichshafen als High-Tech-Standort weiter auszubauen. Das RITZ soll Raum bieten für innovationsorientierte Einrichtungen.

    Jungunternehmer und Existenzgründer sollen in flexiblen Büros und einem Co-Working Space sowie offenen Werkstätten Platz zur kreativen Arbeit finden. Durch die Bündelung von Kompetenzen sollen im RITZ neue Kooperationen und Netzwerke zu regionalen Unternehmen entstehen, die die Innovationskraft der Region fördern. Ankermieter und damit größter Mieter soll das Institut für Weiterbildung, Wissens- und Technologietransfer GmbH (IWT) der Dualen Hochschule Baden-Württemberg mit dem Leuchtturmprojekt „#Bodenseeinnovativ“ werden. #Bodenseeinnovativ steht für kooperative Methoden zur Generierung von Wissen in verschiedenen Themenbereichen (z.B. Mobilität der Zukunft, Digitalisierung, Innovationsmanagement).

    Durch den Bau des RITZ wird ein weiterer wichtiger Baustein für die strategische Entwicklung und Positionierung des Fallenbrunnens als Wissensquartier gelegt. Im September 2017 erhielt die Stadt Friedrichshafen den positiven Förderbescheid für das RITZ in Höhe von 7 Mio. Euro. Von den 7 Mio. kommen 5 Mio. Euro aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) und zwei Mio. Euro vom Land Baden-Württemberg. Die gesamten Investitionskosten für das 2. von der EU und dem Land Baden-Württemberg geförderte Leuchtturmprojekt in der Stadt Friedrichshafen betragen 15,5 Mio. Euro. Der über die Fördersumme hinausgehende Differenzbetrag wird durch die Stadt Friedrichshafen und den Landkreis Bodensee über ein zweckgebundenes Darlehen finanziert.

    In der Zwischenzeit ist viel geschehen. Das RITZ hat im Fallenbrunnen ein Grundstück mit ca. 4.700 qm von der Stadt Friedrichshafen erworben. Auf diesem Grundstück soll das Innovationszentrum errichtet werden, das über 4.000 qm Bruttogrundfläche für Büros, Labore und Werkstätten verfügt. Das Innovations- und Technologietransfer Zentrum soll den gemeinschaftlichen Zugang zu technischen Einrichtungen und Geräten ermöglichen, die den Anforderungen innovativer und agiler Startups entsprechen.

    Kreatives Arbeiten an neuartigen Lösungen soll gemeinschaftlich mit anderen Impulsgebern in einem sog. „Maker Space“ möglich sein. Dazu gehören neben Teilen einer „klassischen“ Werkstatteinrichtung auch 3D-Drucker oder auch Messtechnik, um Prototypen herzustellen und zu prüfen („Rapid Prototyping“). Neben der Möglichkeit zur Nutzung technischer Einrichtungen soll das RITZ auch flexibel nutzbare Räume bieten, die wahlweise für Besprechungen und Veranstaltungen (z.B. Investoren-Pitches oder Netzwerkveranstaltungen) oder als Ausstellungsflächen genutzt werden können. In jedem Büro bzw. an jedem Arbeitsplatz soll eine leistungsfähige Breitbandverbindung zur Verfügung stehen. Für die erfolgreiche Realisierung des Konzepts des Innovationszentrums ist ein Standort in unmittelbarer Nähe der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und der Zeppelin Universität entscheidend. Die Institutionen werden fußläufig innerhalb kürzester Zeit erreichbar sein, um die gewünschten intensiven Austauschbeziehungen zu ermöglichen. In der Aufsichtsratssitzung des RITZ wurde nun auch die Bauvergabe entschieden. Den Zuschlag für das neue Gebäude hat die i + RB Industrie- & Gewerbebau GmbH als Generalunternehmer im Rahmen eines umfangreichen Ausschreibungsverfahren erhalten. Zeitgleich zur Bauvergabe wurde durch den Aufsichtsrat Manuela Meske-Schubert als neue Interims-Geschäftsführerin berufen. Die Diplom-Kauffrau wird voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres für die Geschäfte der RITZ verantwortlich sein. Sie übernimmt die Geschäftsführung von Tobias Wedi, der in Elternzeit geht und sein Amt bei der RITZ aus diesem Grund niederlegt. Er wurde in der Aufsichtsratssitzung unter Anerkennung seines großen Engagements verabschiedet.

    Bild-Copyright: Baumschlager Hutter Partners