Autor: Rebecca Fink

  • Was Sie heute lernen müssen, um morgen erfolgreich zu sein

    Was Sie heute lernen müssen, um morgen erfolgreich zu sein

    Was sind Future Skills?

    Future Skills sind eine Kombination aus technischen Fähigkeiten und Soft Skills, die uns dabei helfen, in einer zunehmend digitalisierten und globalisierten Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Diese Fähigkeiten werden mittlerweile nicht mehr nur in bestimmten Branchen gefragt, sondern sind zunehmend in allen Bereichen der Arbeitswelt elementar.

    Warum sind Future Skills wichtig?

    Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Big Data verändern die Art und Weise, wie wir arbeiten und eröffnen gleichzeitig neue Möglichkeiten für Innovation und Fortschritt. Um von diesen Veränderungen profitieren zu können und nicht von ihnen überholt zu werden, müssen wir in der Lage sein, uns anzupassen und neue Fähigkeiten zu erlernen.

    Future Skills sind genau an dieser Stelle entscheidend. Sie ermöglichen es Individuen und Organisationen, sich an technologische Veränderungen anzupassen, wettbewerbsfähig zu bleiben und Innovationen voranzutreiben.

    Dunkelgraue Grafik mit dem Titel ‚Die wichtigsten Future Skills‘. Aufgelistet sind acht Kompetenzen: Adaptionsfähigkeit, Digitalkompetenz, Kritisches Denken, Kreativität, Technologische Fähigkeiten, Resilienz, Problemlösungskompetenz und Agilität. Die Begriffe sind jeweils mit orangefarbenen Pfeilen hervorgehoben. Unten mittig ist das RITZ-Logo platziert.

    Wie können Sie Ihre Future Skills entwickeln?

    Die gute Nachricht ist, dass es nie zu spät ist, sich mit Future Skills auszustatten. Hier sind einige Schritte, die Sie unternehmen können, um sich für die Arbeitswelt von morgen zu rüsten:

    1. Legen Sie Wert auf lebenslanges Lernen: Nutzen Sie interessante Weiterbildungsmöglichkeiten wie Seminare und Workshops, um neue Soft Skills zu erlernen und wichtiges Wissen zu generieren.
    2. Bauen Sie sich ein stabiles Netzwerk auf: Networking bringt uns alle weiter. Knüpfen Sie Kontakte und lassen Sie sich von anderen Personen inspirieren. Durch Zusammenarbeit und Austausch können Sie Ihr Wissen erweitern und neue Perspektiven erfahren.
    3. Nehmen Sie sich Zeit zur Selbstreflexion: Überlegen Sie, wo Ihre Stärken und Schwächen liegen, und setzen Sie sich klare Ziele für Ihre berufliche Entwicklung. Durch kontinuierliche Selbstreflexion und persönliche Weiterentwicklung können Sie Ihre Future Skills gezielt ausbauen und verbessern.
    4. Tauchen Sie ein in die Welt der Technologien: Bleiben Sie neugierig und offen für neue Technologien und Trends. Probieren Sie neue Tools und Anwendungen aus und suchen Sie nach Möglichkeiten, wie Sie diese in Ihrem Arbeitsalltag nutzen können. Nutzen Sie auch Angebote für Workshops und Seminare, wie beispielsweise unsere Toolworkshopreihe, um Ihre Kompetenzen in der digitalen Welt stetig zu erweitern.

    Die Zukunft gehört denen, die bereit sind, sich anzupassen und neue Fähigkeiten zu erlernen. Indem Sie sich mit Future Skills ausstatten und kontinuierlich an Ihrer beruflichen Entwicklung arbeiten, legen Sie den Grundstein für Ihren Erfolg in der Arbeitswelt von morgen. Seien Sie offen für Veränderungen, bleiben Sie neugierig und gestalten Sie aktiv Ihre berufliche Zukunft. Mit den richtigen Future Skills sind Sie bestens gerüstet, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern und Ihre Ziele zu erreichen.

  • Die Essenz einer lebendigen Innovationskultur: Mehr als nur Ideen

    Die Essenz einer lebendigen Innovationskultur: Mehr als nur Ideen

    „Kreativität bedeutet, sich neue Dinge auszudenken. Innovation bedeutet, neue Dinge zu machen.“ Was wir aus diesem Zitat von Theodore Levitt, ehemals Professor an der Harvard Business School, lesen: Ideen muss man nicht nur entwickeln, sondern auch umsetzen.

    Und dafür braucht es eine gelebte Innovationskultur. Denn es bedarf der richtigen Atmosphäre, damit Innovation gedeihen kann. Hierfür ist wiederum das passende Umfeld von großer Relevanz.

    Im RITZ verstehen wir genau das und haben deshalb den Innovation Space geschaffen – einen Raum mit über 140 Quadratmetern, ausgestattet mit Internet, Druckluft und Starkstrom sowie einem großen Schiebefalttor. Hier kann groß gedacht und Großes umgesetzt werden. So können Teams in der geeigneten Umgebung neue Ideen entwickeln und testen, egal, ob es sich um ein Forschungsprojekt oder um einen Prototyp handelt.

    Aber was genau macht eine lebendige Innovationskultur in einem Unternehmen aus? Und wie kann unser Innovation Space zu einer solchen Kultur beitragen?

    Eine starke Innovationskultur zeichnet sich durch mehrere Schlüsselelemente aus. Wir haben Ihnen im Folgenden die vier wichtigsten aufgelistet und erklärt:

    1. Vielfalt an Perspektiven: Eine erfolgreiche Innovationskultur erfordert vielfältige Perspektiven und Ideen. Unser Innovation Space bietet einen offenen Raum, in dem Menschen unterschiedlicher Fachgebiete zusammenkommen können, um gemeinsam an neuen Lösungen zu arbeiten.
    2. Experimentierfreude und Fehlerkultur: In einem Umfeld, das von Experimentierfreude geprägt ist, werden Fehler nicht als Scheitern, sondern als wertvolle Lernchancen betrachtet. Unser Innovation Space als Teil des RITZ bietet das Umfeld, mutig zu sein, um zum Beispiel in Forschung und Entwicklung neue Wege zu gehen.
    3. Agilität und Anpassungsfähigkeit: In einer sich ständig verändernden Geschäftswelt ist es wichtig, agil und anpassungsfähig zu sein. Der Innovation Space bietet die Flexibilität und Freiheit, schnell auf Veränderungen zu reagieren und neue Ideen und Ansätze zu testen. Hier haben Sie Ihren Raum, den Sie flexibel an diverse Anforderungen anpassen können.
    4. Förderung einer Lernkultur: Lebenslanges Lernen und die persönliche Weiterentwicklung jeder einzelnen Person hat in einer Innovationskultur einen besonders hohen Stellenwert. Genau hier fördern wir unsere Mieter*innen als RITZ mit einem breiten Veranstaltungs- und Networkingangebot.

    Fazit

    Innovation ist ein langer und oft herausfordernder Prozess. Doch mit einer lebendigen Innovationskultur im eigenen Unternehmen, die Vielfalt, Fehlerakzeptanz und Anpassungsfähigkeit in den Mittelpunkt stellt, können wir diesen Prozess erfolgreich gestalten. Unser Innovation Space macht es möglich, die Werte und Prinzipien zu leben, die eine gesunde Innovationskultur ausmachen.

    Grafik zur Innovationskultur mit vier Kernelementen: Vielfalt an Perspektiven, gemeinschaftlich Erfolge feiern, Förderung einer Lernkultur sowie Agilität und Anpassungsfähigkeit. Die Begriffe sind durch Illustrationen ergänzt und visuell um das zentrale Element ‚Eine lebendige Innovationskultur‘ gruppiert.
  • Bridging the Gap: Die Synergie zwischen Forschung und Wirtschaft für innovative Fortschritte

    Bridging the Gap: Die Synergie zwischen Forschung und Wirtschaft für innovative Fortschritte

    Wie können wir die Kluft zwischen der akademischen Forschung und den wirtschaftlichen Realitäten überbrücken, um Innovationen auf die Überholspur zu bringen? Diese Frage gewinnt an Bedeutung, wenn wir die transformative Kraft einer effektiven Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Welten betrachten.
    Forschung und Wirtschaft sind zwei entscheidende Säulen, die wesentliche Veränderungen vorantreiben können.

    Wissenschaft als Fundament:
    Die Wissenschaft ist die elementare Grundlage für die Entwicklung neuer, zukunftsträchtiger Innovationen. In unserem Streben nach Fortschritt setzen wir auf hochkarätige Forschungseinrichtungen und Universitäten, um ein solides wissenschaftliches Fundament zu schaffen. Die Erkenntnisse aus der Forschung bilden den Ausgangspunkt für Innovationen und ermöglichen die Entwicklung neuer Technologien, die unser Leben verbessern können.

    Wirtschaft als Antrieb:
    Damit Innovationen nicht nur auf dem Papier existieren, sondern auch einen nachhaltigen Einfluss haben, muss die Wirtschaft einbezogen werden. Unternehmen spielen eine entscheidende Rolle bei der Skalierung und Vermarktung von Innovationen.

    Schlüsselkomponenten für den Brückenbau

    Offene Kommunikation: Eine transparente Kommunikation ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Austausch von Ideen und Informationen zwischen Wissenschaftlerinnen und Unternehmerinnen fördert das Verständnis und schafft die Grundlage für innovative Projekte.

    Gemeinsame Ziele definieren: Um Brücken zwischen Forschung und Wirtschaft zu schlagen, müssen klare Ziele festgelegt werden. Dies ermöglicht eine zielgerichtete Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen Interessen und Bedürfnissen basiert.

    Förderung von Netzwerken: Die Schaffung von Netzwerken zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen fördert den Austausch von Ressourcen und Fachkenntnissen, was zu synergetischen Effekten führen kann.

    Grafik mit dem Titel ‚Schlüsselkomponenten für den Brückenbau‘. Dargestellt sind drei zentrale Elemente entlang eines symbolischen Weges: 1) Offene Kommunikation und transparente Zusammenarbeit (mit Gruppe diskutierender Personen), 2) Gemeinsame, klare Ziele (mit Figur und Pfeil), 3) Aufbau von Netzwerken zwischen Forschung und Unternehmen (mit verbundenen Personen).

    Der Factory Space als Brückenbauer

    In diesem Kontext stellt der Factory Space in unserem Gebäude eine Schlüsselressource dar. Hier bieten sich optimale Bedingungen für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft durch die Vielfalt der Unternehmen und Forschungseinrichtungen in unserem Haus. Der Raum kann als Treffpunkt für interdisziplinäre Teams dienen, die gemeinsam an Projekten arbeiten und ihre Expertise vereinen. Durch die Möglichkeit, eine Fläche in diesem Bereich zu mieten, schaffen wir eine praktische Lösung für Unternehmen, die auf der Suche nach einem Ort sind, um ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

    Die Brückenbildung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist unabdingbar, um eine nachhaltige und innovative Zukunft zu gestalten. Durch offene Dialoge und gute Partnerschaften können wir eine Synergie schaffen, die nicht nur die Entwicklung neuer Ideen beschleunigt, sondern auch die Grundlage für eine florierende Wirtschaft legt. Unser Factory Space ist hierfür mehr als nur ein physischer Raum; er ist ein kreatives Zentrum, in dem die Zukunft gestaltet wird – durch die Verbindung von Forschung und unternehmerischer Initiative in unserem Netzwerk.

  • RITZ Weihnachtsfeier: Nachhaltige Impulse, gemeinsames Rätselraten und Networking

    RITZ Weihnachtsfeier: Nachhaltige Impulse, gemeinsames Rätselraten und Networking

    Am 6. Dezember 2023 fand unsere Weihnachtsfeier für die RITZ Community statt. Mit dabei: viel neues Wissen und ein paar weihnachtliche Überraschungen.

    Wir haben einen kleinen Rückblick für Sie zusammengestellt:

    Nachhaltige Insights: Von Schokoladennikoläusen und alten Smartphones

    Der Nikolaustag im RITZ begann mit unserem Breakfast & Brainfood-Format in der Weihnachtsedition. Dieses Mal gab es einen Impulsvortrag zu den Themen Re-use und Recycling durch Michael Horst, Geschäftsführer der ELiProCoM GmbH. Die ELiProCoM GmbH ist spezialisiert auf die Rücknahme und Aufbereitung von IT-Hardware am Ende ihres Lebenszyklus. Michael Horst zeigte den Teilnehmenden durch konkrete Beispiele auf, welche nachhaltigen Potenziale alte IT-Geräte bieten. Zum Beispiel liegen in Deutschland ca. 210 Mio. alte Smartphones in den Schubladen ihrer Besitzer*innen. Würden deren Rohstoffe wiederverwendet, könnten theoretisch zehn Jahre (!) Neuproduktion eingespart werden. Auch andere Branchen betreiben Re-use und Recycling bereits erfolgreich – unter anderem die Schokoladenindustrie, die nicht verkaufte Schokonikoläuse einschmilzt und in Osterhasen verwandelt und umgekehrt.

    Weihnachtlicher Genuss: Vom Wissenshunger zum gemeinsamen Networking Lunch

    Mittags ging es weiter mit einem freien Networking bei weihnachtlichen Spezialitäten. Die Mieter*innen konnten sich bei Snacks, Punsch und Glühwein mit den anderen Mitgliedern der Community austauschen und auf die Festtage einstimmen.

    In einem unterhaltsamen Quiz zu diversen weihnachtlichen Themen hatten alle Mieter*innen die Möglichkeit, ihr Wissen in kleinen Teams auf die Probe zu stellen und gemeinsam um den ersten Platz auf dem Podium zu kämpfen. Wussten Sie beispielsweise, dass ein durchschnittlicher Weihnachtsbaum 180.000 Nadeln hat?

    Ob Gewinner*in oder nicht, alle konnten im Anschluss bei frisch gebackenen Waffeln weiter in ungezwungener Atmosphäre netzwerken.

    Gemeinsam schauen wir auf einen rundum gelungenen Weihnachtstag im RITZ zurück – ein Tag, der nicht nur festlich war, sondern auch den Blick auf nachhaltige Perspektiven gelenkt hat.

    Wir freuen uns darauf, auch im kommenden Jahr zusammen neue innovative und nachhaltige Ansätze aus den verschiedensten Bereichen zu erkunden.

    Wir wünschen Ihnen frohe Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

  • Innovation durch Zusammenarbeit – und das am richtigen Ort!

    Innovation durch Zusammenarbeit – und das am richtigen Ort!

    Innovation ist der Motor des Fortschritts, eine treibende Kraft, welche die Grenzen des bereits Bekannten verschiebt und neue Horizonte eröffnet. Von bahnbrechenden Technologien bis hin zu revolutionären Produkten – Innovationen prägen unsere Gesellschaft auf vielfältige Art und Weise. Doch wie entstehen Innovationen eigentlich? Und warum ist die richtige Umgebung, genauer: der passende Raum, hierfür so wichtig?

    Wahre Innovation entsteht nicht im Alleingang, sondern durch die Zusammenarbeit vieler verschiedener kreativer Köpfe. Dies spiegelt sich insbesondere in verschiedenen Formen der gemeinsamen Ideen- und Lösungsfindung wider – sei dies durch interaktive Workshops, kreative Seminare oder bei konzentrierten Meetings. Mit den folgenden Aspekten als Grundlage für Innovation kann im richtigen Umfeld Großes entstehen:

    1. Kreativer Funke: Innovation beginnt oft mit einer kreativen Idee oder einem Geistesblitz. Dieser Funke kann durch die Beobachtung von Problemen, dem Wunsch nach Verbesserung oder manchmal auch durch reine Neugier entstehen. Der richtige Raum sollte diesen kreativen Funken zulassen und durch eine angenehme Atmosphäre dazu beitragen, dass er an andere übertragen werden kann.
    2. Kollaboration und Diversität: Innovative Ideen profitieren von verschiedenen Perspektiven. Denn verschiedene Blickwinkel können zu neuen Ansätzen und Lösungen führen, die sonst vielleicht übersehen worden wären. Ein Raum, der durch offene Strukturen Kollaboration und Diversität fördert, schafft eine Atmosphäre, in der Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, Fähigkeiten und Denkweisen zusammenkommen können.
    3. Ressourcen und Technologien: Der Zugang zu verschiedensten Ressourcen und modernster Technologie kann die Weiterentwicklung von Innovationen unterstützen, bspw. durch hochwertige Konferenz- und Präsentationstechnologie, um Menschen in aller Welt von Ihrer Idee zu begeistern.
    4. Vernetzung: Der passende Raum für treibende Innovationen sollte auch Raum für Vernetzung sein. Interne Zusammenarbeit und aktives Networking schaffen Gelegenheiten für den Austausch von Ideen, auch über Unternehmensgrenzen hinweg, fördern neue Perspektiven und tragen so zum Fortschritt bei.
    5. Flexibilität: Ob es um spontane Brainstormings, Präsentationen oder konzentriertes Arbeiten geht – ein flexibles Umfeld ermöglicht es, die Umgebung nach Bedarf anzupassen und somit ein optimales und kreatives Arbeitsumfeld zu schaffen.

    Ein Raum, der die Sinne anregt, Flexibilität bietet und Zusammenarbeit unterstützt (und technologisch auf dem neusten Stand ist), ist also ein elementarer Grundbaustein, um zukunftsträchtige Innovationen zu entwickeln. Genau diese Umgebung möchten wir Ihnen mit unseren Meetingräumen und unserem RITZ Event Room bieten.

    In unseren Räumlichkeiten erleben Sie das Zusammenspiel aus modernster Technologie und stilvollem Ambiente in einem innovativen Umfeld. Die unterschiedlichen Raumgrößen und Anpassungsmöglichkeiten ermöglichen es Ihnen, all Ihre Ideen und Zukunftsvisionen in einer adäquaten Umgebung zu besprechen und weiterzuentwickeln.

    Wir im RITZ wissen, dass Innovation kein Zufall ist, sondern das Ergebnis von gezielten Bemühungen und Entdeckungen. Es ist die Bereitschaft, neue Wege in einer sich ständig wandelnden Welt zu gehen. Deshalb bieten wir im RITZ nicht nur Räume an, sondern schaffen Umgebungen, welche die Entstehung von Innovationen fördern – weil wir verstehen, dass der richtige Raum der Schlüssel zum Fortschritt ist.

    Grafik mit der Frage ‚Doch was macht den richtigen Raum aus?‘ und sechs bebilderten Antworten: Kreative Funken zulassen, Vernetzung ermöglichen, Zugang zu Technologien und Ressourcen, Kollaboration und Diversität fördern, Flexibilität und kreative Freiheit fördern.
  • Innovation – nur mit Kreativität!

    Innovation – nur mit Kreativität!

    Innovation ohne Kreativität ist nicht vorstellbar.
    Daher ging es im heutigen Workshop mit Rechtsanwältin und Künstlerin Anne Claire Schroeder-Rose darum, die eigenen Grenzen anzuerkennen und zu verrücken – Grenzen, die uns daran hindern, kreativ zu werden. Das kann der eigene Perfektionismus oder die Angst davor sein, Fehler zu machen.

    Mithilfe von verschiedenen Übungen führte die Künstlerin die Teilnehmenden an das sogenannte growth mindset heran: an das dynamische Selbstbild, das uns erlaubt, neugierig zu sein und Dinge auszuprobieren, anstatt nur an Bekanntem festzuhalten. In diesem Mindset sind Fehler nicht per se schlecht und müssen nicht zwanghaft vermieden werden; vielmehr sind Fehler willkommen, um Veränderungen anzustoßen und aus ihnen zu lernen.

    Und so durften die Teilnehmenden schnell selbst ins Tun kommen und drei Zeichnungen der eigenen Hand anfertigen, die ihnen dabei halfen, sukzessive von der linken, logikbasierten Hirnhälfte in die rechte, intuitive und kreative Hirnhälfte zu gelangen. Dabei wurde ein bewusster Kontrollverlust herbeigeführt: Indem die Teilnehmenden beispielsweise bei der zweiten Übung nicht aufs Blatt schauen durften, während sie malten, entzogen sie sich der eigenen visuellen Kontrolle. Das Ergebnis: weniger Perfektionsdruck, mehr Loslassen – und interessantere Bilder.

    Mit diesen Übungen aus ihrem Programm „Better by Art“ will Anne Claire Schroeder-Rose den Teilnehmenden dabei helfen, (zurück) zu ihrer Kreativität zu kommen, dadurch innovativere Lösungen zu finden und letztlich erfolgreicher zu sein.

  • Der Kampf gegen die Prokrastination: Wie Sie mithilfe der Pomodoro-Technik Ihre Produktivität steigern

    Der Kampf gegen die Prokrastination: Wie Sie mithilfe der Pomodoro-Technik Ihre Produktivität steigern

    Prokrastination, auch bekannt als Aufschieberitis, ist ein weit verbreitetes Problem, das uns alle hin und wieder betrifft. Anstatt wichtige Aufgaben zu erledigen und unseren Alltag produktiv zu bestreiten, verfallen wir unserem inneren Schweinehund und schieben unsere To Dos vor uns her. Doch es gibt eine simple Methode, die genau an diesem Problem ansetzt: die Pomodoro-Technik. Sie ist eine bewährte Methode, um die Prokrastination zu besiegen und die Produktivität zu steigern.

    Die Pomodoro-Technik wurde in den 1980er Jahren von Francesco Cirillo entwickelt. Der Name dieser Methode leitet sich von der italienischen Bezeichnung für Tomate ab, da Cirillo ursprünglich einen Küchenwecker in Form einer Tomate verwendete, um seine Zeit zu verfolgen.

    So funktioniert die Pomodoro-Methode:

    • Selektion der Aufgabe(n): Beginnen Sie, indem Sie sich für das folgende Arbeitsintervall Ihre Aufgabe(n) auswählen, und bringen Sie zur Vorbereitung alle störenden Einflüsse, wie beispielsweise Ihr Handy, aus Ihrem unmittelbaren Umfeld. An Ihrem Arbeitsplatz sollte sich nun nur noch das Nötigste zur Bewältigung der Aufgabe befinden.
    • Timer stellen: Stellen Sie sich Ihren Timer auf 25 Minuten – dies ist Ihr erstes Arbeitsintervall.
    • Konzentriertes Arbeiten: Während dieser 25 Minuten konzentrieren Sie sich vollkommen auf Ihre Aufgabe(n). Jegliche Ablenkungen sollten vermieden werden.
    • Pause: Nach Ablauf der 25 Minuten gönnen Sie sich eine kurze Pause von ca. 5 Minuten. Nutzen Sie diese kurze Zeit am besten, um ein paar Entspannungsübungen zu machen oder sich zu bewegen.
    • Wiederholung des Vorgangs: Nach der Pause folgt ein weiteres Arbeitsintervall. Sie wiederholen diesen Vorgang, bis Sie insgesamt 4 Arbeitsintervalle abgeschlossen haben.
    • Lange Pause: Nachdem Sie Ihr viertes Arbeitsintervall abgeschlossen haben, gehen Sie in eine längere Pause von 15 bis 30 Minuten über.

    Es ist eine einfache, leicht in den Alltag zu integrierende Methode, um effizienter zu arbeiten und den inneren Schweinehund auszutricksen. Sie hilft, den Fokus zu stärken, die Arbeit in überschaubare Abschnitte einzuteilen und die Motivation besser aufrechtzuerhalten.

    Wenn Sie sich dabei erwischen, wie Sie in die Prokrastination rutschen, probieren Sie die Pomodoro-Technik aus und steigern Sie Ihre Produktivität.

  • Deep Work in einer schnelllebigen Welt

    Deep Work in einer schnelllebigen Welt

    In der schnelllebigen und hypervernetzten Welt unserer heutigen Zeit sind wir überall mit Ablenkungen konfrontiert. Vom kurzen Benachrichtigungston des Handys, sobald eine Nachricht eintrifft, bis hin zu unzähligen E-Mails, die so schnell wie möglich beantwortet werden wollen: Es ist leicht, den Fokus auf die eigentlich anstehende Aufgabe zu verlieren.

    Doch gibt es einen spannenden Lösungsansatz: Deep Work.

    Der Begriff „Deep Work“ wurde von Cal Newport geprägt und insbesondere durch sein Buch „Deep Work: Rules for Focused Success in a Distracted World“ bekannt. Deep Work bezeichnet die Fähigkeit, sich über einen längeren Zeitraum auf eine kognitiv anspruchsvolle Aufgabe zu konzentrieren und alle Ablenkungen und Störungen auszublenden. Diese Art der Arbeit erfordert längere Zeiträume ununterbrochener Konzentration und ermöglicht es, Aufgaben effektiv zu erledigen.

    Damit Sie diesen Zustand der vollkommenen Fokussierung für sich optimieren, können Sie verschiedene Strategien ausprobieren. Danach evaluieren Sie, ob die Strategie für Sie geeignet ist. Eine erste mögliche Strategie ist der (temporäre) vollständige Verzicht auf jegliche Störfaktoren, wie beispielsweise das Handy. Wenn Sie dieses als wesentlichen Störfaktor erkennen, schalten Sie es aus oder platzieren Sie es stumm in nicht unmittelbarer Nähe.

    Sollte die Strategie für Sie nicht wirksam sein, können Sie alternativ probieren, regelmäßige Deep Work-Phasen als Ritual zu etablieren. Hier ist es wichtig, sich täglich einen Zeitslot für Deep Work einzurichten und diesen zu einer Gewohnheit zu machen.

    In unserer Workshop-Reihe „Agiles Selbstmanagement“, geleitet von Agile Coach Claudia Haußmann, konnten die Teilnehmenden bereits einige Learnings zum Thema Deep Work gewinnen und verschiedene Strategien kennenlernen.

    Im kommenden Workshop Agiles Selbstmanagement: Mehr Produktivität durch Getting things done (GTD) vermittelt Claudia Haußmann die Grundprinzipien und den Ablauf der Getting Things Done®-Methode, um Aufgaben besser strukturieren zu können und im Arbeitsprozess den Überblick nicht zu verlieren.

  • Technik und Innovation hautnah für Jung und Alt

    Technik und Innovation hautnah für Jung und Alt

    Wie macht man Technik und Innovation für Jung und Alt greifbar? Indem man technologischen Fortschritt anfassbar macht. Bei der Langen Nacht der Technik und Innovation (LNTI) am Freitag, den 12. Mai 2023, wurde daher im RITZ gelötet, gespielt, gestaunt.

    Die LNTI in Friedrichshafen fand bereits zum 7. Mal statt und in diesem Jahr zum ersten Mal auch im und mit dem RITZ. So konnten die Besucher*innen im RITZ bei insgesamt zehn Unternehmen, Organisationen und Projekten spannende Einblicke in die Welt der Technik und Innovation erhalten. Mit dabei waren unter anderem die Duale Hochschule Baden-Württemberg, das IWT, ifm, farmunited, IHSE, das Projekt ALFRIED – und das RITZ.

    Am RITZ-eigenen Stand konnten sich die Besucher*innen über Arbeitsumgebungen informieren, die New Work und agiles Arbeiten ermöglichen. Hier konnten die Gäste sich von den Vorzügen moderner Arbeitskonzepte überzeugen und einen Blick in die Zukunft der Arbeitswelt werfen.

    Im dazugehörigen Spieleparcours vermittelte Agile Coach Claudia Haußmann das agile Mindset so, dass auch die jüngeren Teilnehmenden ein gutes Verständnis davon erlangen konnten. Vom Malen einer grünen Frühlingswiese über eine Runde Schiffe versenken bis hin zum Spielen mit Gravitrax – der Spieleparcours bot eine Vielzahl an Aktivitäten, um die Vorteile agilen und flexiblen Vorgehens gegenüber traditionell sequenziellem Vorgehen zu verdeutlichen. Der Spieleparcours kam nicht nur bei den jungen Teilnehmenden gut an, sondern ließ auch so manchen erwachsenen Besucher kreativ werden.

    An den anderen Ständen konnten die Besucher*innen beispielsweise Mini-Trucks steuern, die im Labor Autonomes Fahren der DHBW gebaut werden. Die Lernfabrik des IWT bot die Möglichkeit, VR-Brillen auszuprobieren und in virtuelle Welten einzutauchen, während bei farmunited Drohnen inspiziert werden konnten, um einen Einblick in die faszinierende Welt der Luftfahrttechnik zu erhalten.

    Mit diesem abwechslungsreichen Programm konnten Hunderte Besucher*innen angelockt werden – ein voller Erfolg!

    Bilder: © Julian Pawlowski