Profilart: Unternehmen

  • EMV-Labor

    EMV-Labor

    Im EMV-Labor der DHBW Ravensburg können elektrische oder elektronische Geräte und Systeme auf ihre elektromagnetische Verträglichkeit hin überprüft werden. Ziel ist es, dass die Geräte einander nicht störend beeinflussen. Die Prüflinge werden entweder mit Störeinwirkungen, wie sie in der Realität vorkommen, auf Störfestigkeit getestet. Zudem kann auch ihre eigene Ausstrahlung untersucht werden. Ein elektrisches oder elektronisches Gerät kann erst nach allen gesetzlich vorgegebenen Überprüfungen als elektromagnetisch verträglich eingestuft werden. Die DHBW Ravensburg bietet Unternehmen die Möglichkeit von entwicklungsbegleitenden EMV-Tests in dem Labor an. Und auch die Studierenden können das Labor für ihre Studien-, Projekt -und Bachelorarbeiten nutzen.

    Aktivitäten im RITZ

    Im EMV-Labor können folgende Tests durchgeführt werden:

    • Emissionsmessungen gestrahlt / geleitet (DIN EN 55022)
    • ESD-Prüfung (DIN EN 61000-4-2)
    • Störfestigkeitsprüfung gestrahlt (DIN EN 61000-4-3)
    • Burst-Prüfung (DIN EN 61000-4-4)
    • Surge-Prüfung (DIN EN 61000-4-5)
    • Störfestigkeitsprüfung geleitet (DIN EN 61000-4-6 / -16)
    • Störfestigkeitsprüfung gegen Magnetfelder (DIN EN 61000-4-8)
    • Netzspannungsfehler (DIN EN 61000-4-11 / -29)

    Was hat Sie dazu gebracht, Ihr Labor im RITZ zu verorten?

    Für das EMV-Labor benötigen wir eine ausreichend große Fläche. Das RITZ bietet hierfür eine adäquate Räumlichkeit.

    Prof. Dr.-Ing. Jens Timmermann, DHBW Ravensburg

  • Duale Hochschule Baden-Württemberg

    Duale Hochschule Baden-Württemberg

    Die DHBW bildet seit mehr als 40 Jahren Fach- und Führungskräfte für Unternehmen im dualen Studium aus. Einer von neun Standorten ist die DHBW Ravensburg. Dort studieren derzeit 3.500 junge Menschen in den Bereichen Wirtschaft und Technik. Die Fakultät Technik mit ihren 1.500 Studierenden und sechs Studiengängen ist am Campus Friedrichshafen im Fallenbrunnen angesiedelt. Gemeinsam mit den Partnerunternehmen gestaltet die DHBW Ravensburg das duale Studienangebot. Immer mit dem Blick auf die Dualen Partner entwickelt die DHBW eine passgenaue und qualitativ
    hochwertige Lehre. Die Hochschule entwickelt sich zudem stetig weiter im Bereich der anwendungsorientierten Forschung. Hochschule, Unternehmen und weitere Akteure der Region ziehen bei der Entwicklung des Technikcampus Friedrichshafen dabei an einem Strang beim Wissenstransfer zwischen Hochschule und Unternehmen.

    Aktivitäten im RITZ

    • Bündelung von Aktivitäten in der Lehre und in der Forschung rund um das Thema Digitalisierung im Transportwesen
    • Labor für Autonomes Fahren
    • Labor für Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV): Einsatz in der Lehre sowie für Unternehmen für entwicklungsbegleitende EMV-Tests

    Innovationsfokus

    • Digitalisierung in der Produktentwicklung und Produktion
    • Digitalisierung und Konnektivität in Mobilitätssystemen
    • Digitalisierung und Elektrifizierung in Luftfahrtsystemen
    • Agrartechnik
    • Empirische Kommunikationsforschung
    • Immersive Medien und Produktion
    • Life Sciences

    Kooperationsinteresse

    Die DHBW ist interessiert an Forschungskooperationen mit Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen in ihren Forschungsschwerpunkten.


    Welche Bedeutung hat das RITZ für Ihre strategische Ausrichtung?

    Die DHBW Ravensburg hat es sich zum Ziel gesetzt, die Bereiche Forschung und Technologieentwicklung zu intensivieren. Wichtig dabei ist, dass auch der Transfer von Wissen in die Wirtschaft der Region gelingt. Das RITZ mit seinem kooperativen Miteinander verschiedener Akteure, die sich intensiv mit innovativen Entwicklungen auseinandersetzen, ist dabei ein ideales Umfeld und ein Glücksfall für uns als Hochschule.

    Prof. Dr.-Ing. Alexandra Dunz, Dekanin der Fakultät Technik an der DHBW Ravensburg

  • ALFRIED

    ALFRIED

    Ziel von ALFRIED (Automatisiertes und vernetztes Fahren [AVF] in der Logistik am Testfeld Friedrichshafen) ist die Entwicklung eines umfassenden, komplexen Mobilitätssystems. Es umfasst (1) die Intelligente Infrastruktur, allen voran den intelligenten, energieautarken Leitpfosten und die intelligente Kreuzung mit Sensorfusionskonzept. Daten aus Fahrzeugen, Infrastruktur und Umgebung werden (2) in der Digitalen Plattform um diverse Datenquellen angereichert und (3) über die Smart City Leitstelle ausgewertet, analysiert und dargestellt. Die (4) Validierung der Ergebnisse erfolgt im Testfeld Friedrichshafen unter besonderer Berücksichtigung des innerstädtischen Warentransportes.

    Aktivitäten im RITZ

    • öffentlich zugängliche Demonstrationsumgebung im Sinne der gesellschaftlichen Teilhabe
    • Smart City Leitstelle als Herzstück des Demonstrationslabors
    • Offenes Labor im Kontext automatisiertes und vernetztes Fahren (AVF) mit Schwerpunkt Logistik
    • Simulationen, Abbildungen des Testfelds und dynamische Karte sollen für die Öffentlichkeit verständlich ausgegeben werden. Planung von Workshops mit interessierten Bürger*innen und Expert*innen sowie Simulationsprojekte zur Entwicklung von Simulationen mit Studierenden und interessierten Bürger*innen

    Warum ist das RITZ Hauptsitz für das Projekt ALFRIED?

    Im RITZ hat das Projekt ALFRIED den idealen Partner gefunden, für den wir nicht nur Mieter sind, sondern der darüber hinaus Technik, Wissenschaft und Innovation unter einem Dach verbindet. Das RITZ versteht sich als Leuchtturm mit überregionaler Strahlkraft für die Themen Digitalisierung und Mobilität der Zukunft. Diese Themen verbindet ALFRIED mit seinen Themenschwerpunkten rund um das automatisierte und vernetzte Fahren, intelligente Infrastruktur und Smart City. So passen die Ziele des RITZ bestens mit ALFRIED zusammen. Darüber hinaus liegt das RITZ am Wissenscampus Fallenbrunnen, an dem auch das Testfeld Friedrichshafen vorbeiführt. Ideale Bedingungen also, um im Haus und direkt vor der Haustüre zu entwickeln und zu testen.

    Celina Herbers, Projektleitung & Konsortialführung Projekt ALFRIED

  • Tri.Merge GmbH

    Tri.Merge GmbH

    Das Ziel der Tri.Merge: In unseren Projekten sind wir Teil von Innovation und technologischer Veränderungen. Das treibt uns an, Tag für Tag. Wir verstehen uns als Wegbereiter für unsere Kunden. Wir begleiten sie in ihrer Transformation, gestalten mit ihnen neue Geschäftsmodelle und sind zeitgleich Entwicklungspartner, um sie selbst und ihre Produkte im Zeitalter der Digitalisierung zukunftsfähig zu machen.

    Wie wir das tun? Wir verbinden die drei Bereiche Consulting, Research und Development und nutzen Synergien aus verschiedenen Branchen wie Automotive, Aviation, Marine oder Medic, um Methoden und Best Practices für unsere Kunden interdisziplinär nutzbar zu machen. Wir evaluieren mit unseren Kunden die Einführung neuer Herangehensweisen und Prinzipien und begleiten diese im Change Prozess. Die Analyse, Definition und Einführung von passgenauen Business-, Support- und Entwicklungsprozessen gehören dabei genauso zu unseren Schwerpunkten wie das zugrunde liegende methodische Coaching.

    In der Entwicklung liegen unsere Schwerpunkte im Systems Engineering, der Systemarchitektur und der Softwareentwicklung. Wir stellen bereits während der Entwicklung die zukünftige Funktionalität, Zuverlässigkeit und Sicherheit der Produkte unserer Kunden sicher. Von elektronischen Komponenten, ADAS-Steuergeräten, Leistungselektronik und E-Antrieben bis hin zur Sensorik und Aktorik decken wir die gesamte Bandbreite ab.

    Leistungen

    • Systems Engineering (SE)
    • Functional Safety Engineering
    • Verification & Validation
    • Process Consulting (e.g. MBSE)
    • Project Management
    • Method Coaching
    • Digital Transformation
    • Process Mining
    • Business Process Management

    Wieso haben Sie sich dafür entschieden, mit Ihrem Unternehmen im RITZ einzuziehen und welche Vorteile bietet Ihnen die RITZ-Community?

    Wir finden hier eine sehr inspirierende Atmosphäre vor. Die technische Ausstattung, die Kombination aus Laboren, Werkstätten und flexiblen Büroflächen begeistern uns. Dieses Umfeld unterstützt uns über die gesamte Bandbreite unserer Projekte. Ein weiterer Vorteil ist die von Innovationen geprägte Community. Der Austausch zu den Themenfeldern Digitalisierung und Mobilität der Zukunft, die einen Kernbestandteil unserer Dienstleistung bilden, begleiten uns täglich. Schlussendlich schafft ein solcher Hub für alle Beteiligten Perspektiven zum Netzwerken und eine Plattform für neue Ideen.

    Philipp Röper, Geschäftsführer Tri.Merge GmbH

  • Teradium e.K.

    Teradium e.K.

    Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung von Schlüsselkomponenten der Satellitenkommunikation sowie der Vertrieb von Satellitenkapazitäten, -diensten, -bodenstation sowie von hochverfügbarer und sicherer Satellitenkommunikation und satellitenbasierten Netzen. Darüber hinaus werden Beratungsleistungen im Bereich Satellitenkommunikation erbracht.

    Leistungen

    • Design von Satellitenstation der Bewegung (ground, maritime, air)
    • Design und Lieferung von Satellitennetzen
    • Vertrieb von Satellitenkapazität
    • Satellitendienste für Luftaufsichtsbehörden
    • Stahlbau

    Was hat Sie am Arbeitsumfeld im RITZ überzeugt?

    Autonome Mobilität sowie IoT sind wichtige Features, mit welchen wir unsere Bodenstationen in der Zukunft ausstatten möchten. Wir erhoffen uns in dieser Richtung Synergien mit ansässigen Firmen.

    Ata Karacali, Geschäftsführer Teradium

  • tarienna GmbH

    tarienna GmbH

    Mit dem Verkauf endet die Kundenbeziehung? Oder beginnt sie erst?
    Produzierende Unternehmen bauen exzellente Produkte, doch nach dem Kauf reißt der Kontakt zum Kunden oft ab.
    tarienna setzt genau hier an. Gründer und Inhaber Mark Joachim unterstützt produzierende Mittelständler dabei, das digitale Potenzial ihrer Produkte mit vernetzten Services, mobilen Anwendungen und intelligenten After-Sales-Lösungen zu erschließen.
    Der Kern dahinter ist ein digitales Produkterlebnis, das Kunden begeistert, weit über den Kaufzeitpunkt hinaus.
    Ein solches Erlebnis stärkt die Markenbindung, schafft die Grundlage für neue digitale Geschäftsmodelle und ermöglicht einen ressourcenschonenderen Umgang mit Produkten durch längere Nutzungsdauer und höhere Kundenzufriedenheit.
    Der Weg dorthin ist konkrete Umsetzung statt theoretischer Konzepte, von der Produktvision über die Architektur bis zum produktiven Code.

    Leistungen

    • Strategieberatung digitale After-Sales und Connected Services
    • Technologieberatung und Architektur (Cloud-native auf AWS)
    • Entwicklung moderner Apps für Apple-Plattformen (iOS, macOS, visionOS)
    • KI-Integration in bestehende Produkt- und Serviceprozesse
    • Machbarkeitsstudien und Prototypenentwicklung
    • Workshops zu Ideenfindung, Digitalisierungsstrategie und Umsetzung
    • Technische Projektleitung für Transformations- und Softwareprojekte

    Innovationsfokus

    tarienna ist in den Bereichen vernetzte Produkte und digitaler After-Sales, Cloud-native Architektur auf AWS sowie KI-gestützte Anwendungen für produzierende Unternehmen aktiv.
    Konkrete Schwerpunkte sind IoT-Lösungen, Cloud-basierte Backend-Architektur, mobile Anwendungen für Apple-Plattformen und der Einsatz von Generativer KI auf Basis von AWS.

    Kooperationsinteresse

    tarienna sucht den Austausch mit produzierenden Unternehmen und Start-ups, die digitale After-Sales-Lösungen, Connected Services oder KI-Anwendungen konkret umsetzen wollen.
    Besonderes Interesse besteht an Projekten, bei denen aus einem verkauften Produkt eine dauerhafte digitale Kundenbeziehung entstehen soll.
    Darüber hinaus besteht Offenheit für Transferprojekte mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen, auch aus der langjährigen Dozentenrolle von Mark Joachim an der DHBW Ravensburg.