Autor: Rebecca Fink

  • Der Kampf gegen die Prokrastination: Wie Sie mithilfe der Pomodoro-Technik Ihre Produktivität steigern

    Der Kampf gegen die Prokrastination: Wie Sie mithilfe der Pomodoro-Technik Ihre Produktivität steigern

    Prokrastination, auch bekannt als Aufschieberitis, ist ein weit verbreitetes Problem, das uns alle hin und wieder betrifft. Anstatt wichtige Aufgaben zu erledigen und unseren Alltag produktiv zu bestreiten, verfallen wir unserem inneren Schweinehund und schieben unsere To Dos vor uns her. Doch es gibt eine simple Methode, die genau an diesem Problem ansetzt: die Pomodoro-Technik. Sie ist eine bewährte Methode, um die Prokrastination zu besiegen und die Produktivität zu steigern.

    Die Pomodoro-Technik wurde in den 1980er Jahren von Francesco Cirillo entwickelt. Der Name dieser Methode leitet sich von der italienischen Bezeichnung für Tomate ab, da Cirillo ursprünglich einen Küchenwecker in Form einer Tomate verwendete, um seine Zeit zu verfolgen.

    So funktioniert die Pomodoro-Methode:

    • Selektion der Aufgabe(n): Beginnen Sie, indem Sie sich für das folgende Arbeitsintervall Ihre Aufgabe(n) auswählen, und bringen Sie zur Vorbereitung alle störenden Einflüsse, wie beispielsweise Ihr Handy, aus Ihrem unmittelbaren Umfeld. An Ihrem Arbeitsplatz sollte sich nun nur noch das Nötigste zur Bewältigung der Aufgabe befinden.
    • Timer stellen: Stellen Sie sich Ihren Timer auf 25 Minuten – dies ist Ihr erstes Arbeitsintervall.
    • Konzentriertes Arbeiten: Während dieser 25 Minuten konzentrieren Sie sich vollkommen auf Ihre Aufgabe(n). Jegliche Ablenkungen sollten vermieden werden.
    • Pause: Nach Ablauf der 25 Minuten gönnen Sie sich eine kurze Pause von ca. 5 Minuten. Nutzen Sie diese kurze Zeit am besten, um ein paar Entspannungsübungen zu machen oder sich zu bewegen.
    • Wiederholung des Vorgangs: Nach der Pause folgt ein weiteres Arbeitsintervall. Sie wiederholen diesen Vorgang, bis Sie insgesamt 4 Arbeitsintervalle abgeschlossen haben.
    • Lange Pause: Nachdem Sie Ihr viertes Arbeitsintervall abgeschlossen haben, gehen Sie in eine längere Pause von 15 bis 30 Minuten über.

    Es ist eine einfache, leicht in den Alltag zu integrierende Methode, um effizienter zu arbeiten und den inneren Schweinehund auszutricksen. Sie hilft, den Fokus zu stärken, die Arbeit in überschaubare Abschnitte einzuteilen und die Motivation besser aufrechtzuerhalten.

    Wenn Sie sich dabei erwischen, wie Sie in die Prokrastination rutschen, probieren Sie die Pomodoro-Technik aus und steigern Sie Ihre Produktivität.

  • Deep Work in einer schnelllebigen Welt

    Deep Work in einer schnelllebigen Welt

    In der schnelllebigen und hypervernetzten Welt unserer heutigen Zeit sind wir überall mit Ablenkungen konfrontiert. Vom kurzen Benachrichtigungston des Handys, sobald eine Nachricht eintrifft, bis hin zu unzähligen E-Mails, die so schnell wie möglich beantwortet werden wollen: Es ist leicht, den Fokus auf die eigentlich anstehende Aufgabe zu verlieren.

    Doch gibt es einen spannenden Lösungsansatz: Deep Work.

    Der Begriff „Deep Work“ wurde von Cal Newport geprägt und insbesondere durch sein Buch „Deep Work: Rules for Focused Success in a Distracted World“ bekannt. Deep Work bezeichnet die Fähigkeit, sich über einen längeren Zeitraum auf eine kognitiv anspruchsvolle Aufgabe zu konzentrieren und alle Ablenkungen und Störungen auszublenden. Diese Art der Arbeit erfordert längere Zeiträume ununterbrochener Konzentration und ermöglicht es, Aufgaben effektiv zu erledigen.

    Damit Sie diesen Zustand der vollkommenen Fokussierung für sich optimieren, können Sie verschiedene Strategien ausprobieren. Danach evaluieren Sie, ob die Strategie für Sie geeignet ist. Eine erste mögliche Strategie ist der (temporäre) vollständige Verzicht auf jegliche Störfaktoren, wie beispielsweise das Handy. Wenn Sie dieses als wesentlichen Störfaktor erkennen, schalten Sie es aus oder platzieren Sie es stumm in nicht unmittelbarer Nähe.

    Sollte die Strategie für Sie nicht wirksam sein, können Sie alternativ probieren, regelmäßige Deep Work-Phasen als Ritual zu etablieren. Hier ist es wichtig, sich täglich einen Zeitslot für Deep Work einzurichten und diesen zu einer Gewohnheit zu machen.

    In unserer Workshop-Reihe „Agiles Selbstmanagement“, geleitet von Agile Coach Claudia Haußmann, konnten die Teilnehmenden bereits einige Learnings zum Thema Deep Work gewinnen und verschiedene Strategien kennenlernen.

    Im kommenden Workshop Agiles Selbstmanagement: Mehr Produktivität durch Getting things done (GTD) vermittelt Claudia Haußmann die Grundprinzipien und den Ablauf der Getting Things Done®-Methode, um Aufgaben besser strukturieren zu können und im Arbeitsprozess den Überblick nicht zu verlieren.

  • Technik und Innovation hautnah für Jung und Alt

    Technik und Innovation hautnah für Jung und Alt

    Wie macht man Technik und Innovation für Jung und Alt greifbar? Indem man technologischen Fortschritt anfassbar macht. Bei der Langen Nacht der Technik und Innovation (LNTI) am Freitag, den 12. Mai 2023, wurde daher im RITZ gelötet, gespielt, gestaunt.

    Die LNTI in Friedrichshafen fand bereits zum 7. Mal statt und in diesem Jahr zum ersten Mal auch im und mit dem RITZ. So konnten die Besucher*innen im RITZ bei insgesamt zehn Unternehmen, Organisationen und Projekten spannende Einblicke in die Welt der Technik und Innovation erhalten. Mit dabei waren unter anderem die Duale Hochschule Baden-Württemberg, das IWT, ifm, farmunited, IHSE, das Projekt ALFRIED – und das RITZ.

    Am RITZ-eigenen Stand konnten sich die Besucher*innen über Arbeitsumgebungen informieren, die New Work und agiles Arbeiten ermöglichen. Hier konnten die Gäste sich von den Vorzügen moderner Arbeitskonzepte überzeugen und einen Blick in die Zukunft der Arbeitswelt werfen.

    Im dazugehörigen Spieleparcours vermittelte Agile Coach Claudia Haußmann das agile Mindset so, dass auch die jüngeren Teilnehmenden ein gutes Verständnis davon erlangen konnten. Vom Malen einer grünen Frühlingswiese über eine Runde Schiffe versenken bis hin zum Spielen mit Gravitrax – der Spieleparcours bot eine Vielzahl an Aktivitäten, um die Vorteile agilen und flexiblen Vorgehens gegenüber traditionell sequenziellem Vorgehen zu verdeutlichen. Der Spieleparcours kam nicht nur bei den jungen Teilnehmenden gut an, sondern ließ auch so manchen erwachsenen Besucher kreativ werden.

    An den anderen Ständen konnten die Besucher*innen beispielsweise Mini-Trucks steuern, die im Labor Autonomes Fahren der DHBW gebaut werden. Die Lernfabrik des IWT bot die Möglichkeit, VR-Brillen auszuprobieren und in virtuelle Welten einzutauchen, während bei farmunited Drohnen inspiziert werden konnten, um einen Einblick in die faszinierende Welt der Luftfahrttechnik zu erhalten.

    Mit diesem abwechslungsreichen Programm konnten Hunderte Besucher*innen angelockt werden – ein voller Erfolg!

    Bilder: © Julian Pawlowski

  • Gemeinsam innovativ: Die Vorteile eines offenen Workspace

    Gemeinsam innovativ: Die Vorteile eines offenen Workspace

    Effektiv, strukturiert und vor allem gut vernetzt: Die neue Arbeitswelt bringt immer umfangreichere Anforderungen an Mitarbeitende mit sich. Die Arbeitsumgebung spielt daher eine zentrale Rolle dabei, Mitarbeitende in ihrer Arbeit zu befähigen und zu unterstützen. Somit müssen Unternehmen zunehmend über die traditionelle Bürogestaltung hinausdenken und neue Konzepte etablieren. In diesem Zuge wird auch das Großraumbüro neu gedacht. Wer nun an aneinandergereihte Arbeitsplätze oder an amerikanische Cubicles, die kleinen Bürowürfel auf einer riesigen Bürofläche, denkt, liegt falsch.

    Denn: Im Vordergrund des offenen Workspace oder Open Space steht der Gedanke „Think Together“. Hier arbeiten Mitarbeitende in einem Raum, der offen gestaltet ist und flexible Arbeitsplatzoptionen bietet, damit in der Zusammenarbeit bessere Ergebnisse erzielt werden können.

    Welche Vorteile bringt dieses Bürokonzept, wie Sie es auch bei uns im RITZ finden?

    1. Unkompliziert miteinander sprechen und Ideen austauschen: Durch einen Open Space entsteht eine Arbeitsumgebung, die die Kommunikation und die Teamarbeit zwischen den Mitarbeitenden fördert.
    2. Für den gemeinsamen Heureka-Moment: Innovationen entstehen im Austausch, wenn mehrere Köpfe zusammenkommen und ihre Ideen teilen. Mitarbeitende können dank kurzer Wege schneller auf Entwicklungen reagieren, ihre Ressourcen besser nutzen und auch von den Fähigkeiten anderer profitieren.
    3. Offener Workspace, offene Kultur: Eine gemeinsame Unternehmenskultur zu schaffen, ist für jedes Unternehmen wichtig. Ein offener Workspace bietet die Möglichkeit, sich untereinander besser kennenzulernen und ein gutes Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln.

    Ein Open Space kann folglich die ideale Umgebung für eine kreative Zusammenarbeit sein. Schauen Sie sich unseren Open Space hier an.

  • RITZ feiert eineinhalbjähriges Jubiläum mit rund 120 Gästen

    RITZ feiert eineinhalbjähriges Jubiläum mit rund 120 Gästen

    Am Freitag (01.07.2022) feierte das RITZ Regionales Innovations- und Technologietransfer Zentrum sein eineinhalbjähriges Bestehen im Fallenbrunnen mit seinen Mietern, Partnern und Unterstützern. Rund 120 Gäste kamen, um sich untereinander zu vernetzen und um mehr über die Unternehmen und Projekte zu erfahren, die sich seit Januar 2021 im Innovationszentrum für Digitalisierung und Mobilität angesiedelt haben. In einer Keynote erläuterte der Neurowissenschaftler Dr. Boris Nikolai Konrad den Teilnehmern, ob künstliche die menschliche Intelligenz ersetzen kann. Mit dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, dem Bodenseekreis und der Stadt Friedrichshafen waren sowohl Fördergeldgeber als auch Gesellschafter des RITZ zu Gast. So konnte das RITZ die Eröffnungsfeier und das einjährige Jubiläum nachholen, die wegen der Corona-Pandemie ausgefallen waren.

    Seit eineinhalb Jahren arbeiten im RITZ Wirtschaft und Wissenschaft an Innovationen in Digitalisierung und Mobilität. Die Veranstaltung machte diese Kompetenzen sichtbar und diente den Teilnehmern als Netzwerkplattform, um sich über Themen wie Autonomes Fahren, Industrie 4.0 und künstliche Intelligenz auszutauschen.

    Passend dazu stimmte der humanoide Roboter Pepper die Gäste auf das Programm ein. RITZ-Geschäftsführer Marian Duram begrüßte die Teilnehmer und blickte zufrieden auf die bisherige Entwicklung des Innovationszentrums zurück.

    In seinem Grußwort ging Landrat Lothar Wölfle, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des RITZ ist, auf die Entwicklung des RITZ ein: „Seit seiner Eröffnung ermöglicht das RITZ Unternehmen aus der Region, ihre Ideen im passenden Umfeld voranzutreiben. Dadurch wird die Innovationslandschaft im Bodenseekreis gestärkt.“

    Bürgermeister Dieter Stauber ist ebenfalls von der belebenden Wirkung auf die regionale Innovationskraft überzeugt: „Das RITZ ist ein wichtiges Mosaikstück in unserer Vision, den Fallenbrunnen noch stärker zu einem Wissensquartier zu entwickeln.“
    Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL zeigt sich erfreut über den Erfolg des RITZ, das als Gewinner aus dem RegioWIN-Wettbewerb hervorgegangen ist: „Die Themen Digitalisierung und nachhaltige Mobilität, die das RITZ adressiert, sind zwei der von der Innovationsstrategie des Landes identifizierten Zukunftsfelder, auf die wir setzen, um Baden-Württembergs Innovationsfähigkeit zu sichern. Mit der Förderung des RITZ durch EU- und Landesmittel stärken wir den Standort Friedrichshafen und damit die Zukunftsfähigkeit der ganzen Region.“

    In seiner Keynote ging Hirnforscher und mehrfacher Weltmeister im Gedächtnissport Dr. Boris Nikolai Konrad der Frage nach, ob Menschen schlauer als Roboter bleiben. Seine Antwort: Künstliche Intelligenz wird die menschliche nicht ersetzen können. Stattdessen lernt KI vom Menschen und der Mensch kann im Gegenzug von der KI lernen. Die Fähigkeiten des menschlichen Gehirns demonstrierte der Gedächtnissportler, indem er sich in nur 90 Sekunden ein gesamtes Kartenset merkte und die Reihenfolge der Karten daraufhin fehlerfrei wiedergab.
    In der anschließenden Ausstellung präsentierten die RITZ-Gemeinschaft und Partner sich und ihre Projekte oder Leistungen. Dadurch erhielten alle Interessierten die Möglichkeit, sich über die Kompetenzen im RITZ und in seinem Netzwerk zu informieren und sich über neueste Entwicklungen in der Digital- und Mobilitätsbranche auszutauschen.

    „Wir haben uns sehr über den großen Zuspruch gefreut. Dies ist ein Beleg dafür, dass das RITZ sich erfolgreich als Innovationsakteur in der Vierländerregion Bodensee positioniert hat“, so Marian Duram.

    Copyright: Julian Pawlowski

  • „Vordenker, Problemlöser und Verwirklicher zugleich“

    „Vordenker, Problemlöser und Verwirklicher zugleich“

    Suwi Murugathas ist Geschäftsführer des Start-ups newboxes GmbH, das seit Januar 2021 seinen Sitz im RITZ hat. Innerhalb von einem Jahr hat newboxes bereits 20 neue Mitarbeiter eingestellt – und seine Büroflächen im RITZ entsprechend erweitert.

    Im Gespräch erzählt Suwi von seiner Vision und verrät das Erfolgsrezept der newboxes.

    Suwi, was macht die newboxes GmbH?

    Mit der newboxes vereinen wir IT-Start Up, Technologie Lab, Dienstleister und Unternehmensberatung und verstehen uns dabei – oder gerade deshalb – als POWERHOUSE für technologischen Fortschritt und organisatorische Veränderung.
    Unser Leistungsportfolio reicht dabei vom Ursprung der Idee bis hin zum After-Sales und umfasst hauptsächlich die Bereiche der künstlichen Intelligenz, Systems Engineering, Projektmanagement, Kostenmanagement sowie Digitalisierung und Transformation.

    Kurz gesagt helfen wir technologischen Unternehmen dabei, Ihre Ideen und Projekte umzusetzen, indem wir sie strategisch beraten und operativ umsetzen.

    Wofür steht euer Motto „Open Up“?

    Wir wollen Grenzen aufbrechen und Organisationen neue Horizonte eröffnen.
    Was heißt das?
    Durch unser Handeln und unsere Unterstützung in Projekten ermöglichen wir Unternehmen den Schritt aus der Komfortzone, um so zu neuen und innovativen Entwicklungen zu gelangen. Gemeinsam mit den Firmen identifizieren wir Potenziale, schaffen Platz für Neues und erreichen dadurch rasantes Wachstum, gesteigerten Fortschritt und moderne Agilität.

    Was ist euer Alleinstellungsmerkmal?

    Die newboxes ist Vordenker, Problemlöser und Verwirklicher zugleich.

    In unseren Projekten tauchen wir tief in das Ökosystem unserer Kunden ein und agieren als Teil des Teams. So können wir Lösungen schaffen, die im Alltag wirklich funktionieren. Während unserer Zusammenarbeit zeigen wir unseren Kunden, wie sie neue Konzepte auch langfristig und vor allem selbstständig umsetzen können. Wir schaffen Platz für neue Perspektiven und helfen unseren Kunden ihren alten Denkmustern zu entkommen und zu einem Blick für das große Ganze zu gelangen. Erst, wenn alle Hindernisse aus dem Weg geräumt sind und unsere Lösung einwandfrei für unseren Kunden arbeitet sehen wir ein Projekt als erfolgreich an.

    Indem wir die Bereiche IT-Start Up, Technologie Lab, Dienstleister und Unternehmensberatung verbinden und damit ein Ökosystem von Partnern schaffen, können wir eine höhere Qualität gewährleisten. Durch den Austausch, die verschiedenen Blickwinkel und die Interaktion, die dabei entsteht, gelingt es uns, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und innovative Technologien voranzutreiben. Dies ermöglicht es uns, die Bedürfnisse unserer Kunden besser und umfänglicher zu erfüllen.

    Wieso hast du dich dafür entschieden, den Unternehmenssitz der newboxes im RITZ aufzubauen? Inwiefern passt das RITZ zu euch und eurer Vision?

    Als Kompetenzzentrum für Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Mobilität und der Vision „The idea is not enough“ sehe ich im RITZ eine große Übereinstimmung mit unseren Tätigkeitsfeldern und unseren Werten. Das merkt man auch an den Menschen, die hier zusammentreffen und gemeinsam an der Gestaltung der Zukunft mitwirken wollen.

    Damit auch wir nicht das Denken in „new boxes“ verlernen, schätzen wir den Austausch und den externen Blick von ihnen und den anderen Organisationen dafür umso mehr.

    Und natürlich darf man auch nicht den Raum und die Möglichkeiten vergessen, von welchen wir mit unserem Sitz im RITZ profitieren.

    Bild-Copyright: newboxes GmbH

  • RITZ nimmt Gestalt an

    RITZ nimmt Gestalt an

    Im Friedrichshafener Fallenbrunnen entsteht gerade der Neubau für das Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum, kurz RITZ. Der Rohbau ist nun fertig und gibt einen ersten Eindruck, welcher Raum den Unternehmen aus der Bodenseeregion künftig für die Entwicklung von Innovationen und technischem Fortschritt zur Verfügung steht. Auf über 4.000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen hier in unmittelbarer Nähe zur Zeppelin Universität und dem DHBW-Campus großzügige, lichtdurchflutete Kommunikations- und Büroflächen, Techniklabore und Werkstätten.

    Ab Januar 2021 sollen dort Firmen aus der Vierländerregion Bodensee gemeinsam Technologieprojekte voranbringen und Neugründungen von hier aus in die Wirtschaftswelt starten können. Schwerpunktthemen sind dabei die Mobilität der Zukunft und die Digitalisierung der Wirtschaft. „Aus diesen Bereichen möchten wir innovationsorientierte Unternehmen für das RITZ gewinnen“, erklärt Geschäftsführer Marian Duram. Auch Vorträge und Veranstaltungen mit bis zu 180 Personen werden im neuen Zentrum möglich sein. „Wir sind mit dem Bau im Zeit- und Kostenplan“, berichtet Duram weiter. Über 15 Millionen Euro kostet das Projekt insgesamt. Sieben Millionen kommen als Förderung aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Baden-Württemberg. Der verbleibende Teil wird durch die Stadt Friedrichshafen und den Bodenseekreis über ein zweckgebundenes Darlehen finanziert.

    Im Bild oben sind zu sehen Architekt Harald Betting (Bau- und Liegenschaftsamt des Bodenseekreises), RITZ-Geschäftsführer Marian Duram und Simon Bickel (Projektleiter des Generalübernehmer I+RB Industrie- und Gewerbebau)

  • RITZ und PioneerPort kooperieren

    RITZ und PioneerPort kooperieren

    Start-ups bekommen neue Anlaufstelle – Gründerzentrum der Zeppelin-Universität und RITZ starten Kooperation

    Das Gründerzentrum PioneerPort der Zeppelin-Universität (ZU) und das Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum GmbH (RITZ) gehen gemeinsame Wege. Beide haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Danach ist der PioneerPort aktuell bis zur Fertigstellung des RITZ-Neubaus am Fallenbrunnen Sitz und Heimat des Projektbüros des RITZ.

    Weiteres Ziel der Kooperation ist es, bereits in der laufenden Projekt- und Konzeptionsphase gemeinsam den Zugang zu möglichen Partnern und Netzwerken in der Gründungsszene am Bodensee sicherzustellen und Impulse zu geben. „Durch diese Kooperation entsteht eine unmittelbare Wirtschaftsförderung für die Stadt Friedrichshafen und den Bodenseekreis“, erklärt Sascha Schmidt, Sprecher des Leitungsteams des PioneerPort. So fänden Start-ups der ZU, die zuvor nach ihrer Zeit im PioneerPort nach München, Berlin oder Hamburg gegangen seien, vor Ort im neuen Innovationszentrum direkten Anschluss und die Möglichkeit, ihr Unternehmen weiterentwickeln zu können. Marian Duram, Geschäftsführer des RITZ, ergänzt in der Pressemitteilung der Zeppelin-Universität: „Das RITZ hat großes Interesse daran, Start-ups aus den Bereichen Digitalisierung und Mobilität im RITZ anzusiedeln. Die verschiedenen Vernetzungs- und Know-how-Transfermöglichkeiten mit etablierten Unternehmen und Einrichtungen werden gerade Start-ups tolle Möglichkeiten bieten, ihr Business weiterzuentwickeln.“

    Neben der Vermittlung und Verwurzelung von Start-ups aus der ZU, die aufgrund der zeitlichen Befristung von sechs beziehungsweise zwölf Monaten aus dem Förderprogramm des PioneerPort ausscheiden, gehören zur Kooperationsvereinbarung auch Projekte wie beispielsweise gemeinsame Veranstaltungsformate. Insgesamt sollen durch die Kooperation die Gründungsszene und der Innovationscampus Fallenbrunnen belebt und nachhaltig etabliert werden, um einen Transfer zwischen wirtschaftlichen und technologiebasierten Gründerthemen sicherzustellen.

    Bild-Copyright: Samuel Groesch; zu sehen sind Sascha Schmidt (links) vom ZU-PioneerPort und RITZ-Geschäftsführer Marian Duram

  • RITZ feiert Grundsteinlegung

    RITZ feiert Grundsteinlegung

    Baustart für das Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum in Friedrichshafen: Das RITZ feiert Grundsteinlegung!

    Friedrichshafen, 18. Juli 2019 – In den kommenden Monaten errichtet die i+RB Industrie- & Gewerbebau das Gebäude für das RITZ Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum in Friedrichshafen. Das neue Kompetenzzentrum für Innovationen in den Bereichen Digitalisierung und Mobilität der Zukunft entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Zeppelin Universität und zum DHBW-Campus im Wissensquartier Fallenbrunnen. Es soll bereits im Januar 2021 seinen Betrieb aufnehmen.

    Auf passende Weise erfolgte die Grundsteinlegung für das zukünftige Innovationszentrum in Friedrichshafen: Um der zukünftigen Strategie des RITZ Rechnung zu tragen, wurde ein 3D-Modell des RITZ-Gebäudes digital gedruckt. Die Gäste erhielten die Möglichkeit, das RITZ mit guten Wünschen in Form von Grußkarten in die Zukunft zu begleiten. Diese wurden durch einen Roboter der Lernfabrik des IWT zusammen mit dem 3D-Modell zielsicher in die Erde eingelassen.

    Das RITZ wird von der Europäischen Union und vom Land Baden-Württemberg mit in Summe 7 Mio. € gefördert. Die Stadt Friedrichshafen und der Landkreis Bodenseekreis sind mit je 50% Eigentümer der Gesellschaft. Totalunternehmer ist die i+RB Industrie- & Gewerbebau aus Konstanz. Die Erdarbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Der Rohbau wird ab dieser Woche aufgezogen. Aufträge für die Baumaßnahmen wie z. B. Baugrundverbesserung, Rohbau, Installationen, Errichtung einer Photovoltaikanlage oder Fassadenbau vergibt i+R an lokale Partner.

    Auf ca. 4.200 Quadratmetern Nutzfläche entstehen im RITZ Büros, Labore und Co-Working Bereiche. Den zweigeschossigen Bau realisiert i+R nach dem Entwurf des renommierten Vorarlberger Architekturbüros Baumschlager Hutter Partners. Das offene Raumkonzept basiert auf den Anforderungen an moderne Arbeitswelten. Dieses leistet einen wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Austausch und Vernetzung, um Innovation zu fördern. Mobile Trennwände und transparente Elemente ermöglichen darüber hinaus eine flexible Nutzung: Das Gebäude bietet die Möglichkeit, Wissens- und Netzwerkveranstaltungen für bis zu 180 Personen durchzuführen.

    Das RITZ wird somit zum Wissensinkubator für Innovation, bei dem Forschung und Wissenschaft, die Gründerszene, der Mittelstand und Ausgründungen von Großunternehmen unter einem Dach zusammenkommen. „Der moderne, innovative Bau spiegelt, was im Inneren passiert“, ist Eckehard Schöch, Geschäftsführer der i+RB Industrie- & Gewerbebau, überzeugt.

    Dem Slogan der RITZ „The idea ist not enough“ folgend, will RITZ-Geschäftsführerin Manuela Meske-Schubert die Gesellschaft zu einem Kompetenzzentrum entwickeln, das weit über die Grenzen der Region bekannt und anerkannt ist. Das Interesse von Wissenschaft und Wirtschaft an dem Projekt ist groß. So werden bereits heute Gespräche mit potentiellen Mietern und möglichen Kooperationspartnern geführt, um einen reibungslosen Start in 2021 zu gewährleisten.

    Bild-Copyright: Dietmar Mathis; zu sehen sind RITZ-Geschäftsführerin Manuela Meske-Schubert, Lothar Wölfle (Landrat Bodenseekreis), Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler und Dr. Arndt Oschmann (Referatsleiter Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg)