Autor: Rebecca Fink

  • RITZ feiert Grundsteinlegung

    RITZ feiert Grundsteinlegung

    Baustart für das Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum in Friedrichshafen: Das RITZ feiert Grundsteinlegung!

    Friedrichshafen, 18. Juli 2019 – In den kommenden Monaten errichtet die i+RB Industrie- & Gewerbebau das Gebäude für das RITZ Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum in Friedrichshafen. Das neue Kompetenzzentrum für Innovationen in den Bereichen Digitalisierung und Mobilität der Zukunft entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Zeppelin Universität und zum DHBW-Campus im Wissensquartier Fallenbrunnen. Es soll bereits im Januar 2021 seinen Betrieb aufnehmen.

    Auf passende Weise erfolgte die Grundsteinlegung für das zukünftige Innovationszentrum in Friedrichshafen: Um der zukünftigen Strategie des RITZ Rechnung zu tragen, wurde ein 3D-Modell des RITZ-Gebäudes digital gedruckt. Die Gäste erhielten die Möglichkeit, das RITZ mit guten Wünschen in Form von Grußkarten in die Zukunft zu begleiten. Diese wurden durch einen Roboter der Lernfabrik des IWT zusammen mit dem 3D-Modell zielsicher in die Erde eingelassen.

    Das RITZ wird von der Europäischen Union und vom Land Baden-Württemberg mit in Summe 7 Mio. € gefördert. Die Stadt Friedrichshafen und der Landkreis Bodenseekreis sind mit je 50% Eigentümer der Gesellschaft. Totalunternehmer ist die i+RB Industrie- & Gewerbebau aus Konstanz. Die Erdarbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Der Rohbau wird ab dieser Woche aufgezogen. Aufträge für die Baumaßnahmen wie z. B. Baugrundverbesserung, Rohbau, Installationen, Errichtung einer Photovoltaikanlage oder Fassadenbau vergibt i+R an lokale Partner.

    Auf ca. 4.200 Quadratmetern Nutzfläche entstehen im RITZ Büros, Labore und Co-Working Bereiche. Den zweigeschossigen Bau realisiert i+R nach dem Entwurf des renommierten Vorarlberger Architekturbüros Baumschlager Hutter Partners. Das offene Raumkonzept basiert auf den Anforderungen an moderne Arbeitswelten. Dieses leistet einen wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Austausch und Vernetzung, um Innovation zu fördern. Mobile Trennwände und transparente Elemente ermöglichen darüber hinaus eine flexible Nutzung: Das Gebäude bietet die Möglichkeit, Wissens- und Netzwerkveranstaltungen für bis zu 180 Personen durchzuführen.

    Das RITZ wird somit zum Wissensinkubator für Innovation, bei dem Forschung und Wissenschaft, die Gründerszene, der Mittelstand und Ausgründungen von Großunternehmen unter einem Dach zusammenkommen. „Der moderne, innovative Bau spiegelt, was im Inneren passiert“, ist Eckehard Schöch, Geschäftsführer der i+RB Industrie- & Gewerbebau, überzeugt.

    Dem Slogan der RITZ „The idea ist not enough“ folgend, will RITZ-Geschäftsführerin Manuela Meske-Schubert die Gesellschaft zu einem Kompetenzzentrum entwickeln, das weit über die Grenzen der Region bekannt und anerkannt ist. Das Interesse von Wissenschaft und Wirtschaft an dem Projekt ist groß. So werden bereits heute Gespräche mit potentiellen Mietern und möglichen Kooperationspartnern geführt, um einen reibungslosen Start in 2021 zu gewährleisten.

    Bild-Copyright: Dietmar Mathis; zu sehen sind RITZ-Geschäftsführerin Manuela Meske-Schubert, Lothar Wölfle (Landrat Bodenseekreis), Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler und Dr. Arndt Oschmann (Referatsleiter Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg)

  • Vergabe des Bauauftrags

    Vergabe des Bauauftrags

    Fertigstellung des Technologietransferzentrums bis Ende 2020 geplant

    Das Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum (RITZ) ist schon lange keine Zukunftsmusik mehr. Aus Ideen wurde ein konkretes Vorhaben. Das Interesse von Kooperationspartnern am RITZ ist groß. Mit dem RITZ wird das Ziel verfolgt, den Standort Friedrichshafen als High-Tech-Standort weiter auszubauen. Das RITZ soll Raum bieten für innovationsorientierte Einrichtungen.

    Jungunternehmer und Existenzgründer sollen in flexiblen Büros und einem Co-Working Space sowie offenen Werkstätten Platz zur kreativen Arbeit finden. Durch die Bündelung von Kompetenzen sollen im RITZ neue Kooperationen und Netzwerke zu regionalen Unternehmen entstehen, die die Innovationskraft der Region fördern. Ankermieter und damit größter Mieter soll das Institut für Weiterbildung, Wissens- und Technologietransfer GmbH (IWT) der Dualen Hochschule Baden-Württemberg mit dem Leuchtturmprojekt „#Bodenseeinnovativ“ werden. #Bodenseeinnovativ steht für kooperative Methoden zur Generierung von Wissen in verschiedenen Themenbereichen (z.B. Mobilität der Zukunft, Digitalisierung, Innovationsmanagement).

    Durch den Bau des RITZ wird ein weiterer wichtiger Baustein für die strategische Entwicklung und Positionierung des Fallenbrunnens als Wissensquartier gelegt. Im September 2017 erhielt die Stadt Friedrichshafen den positiven Förderbescheid für das RITZ in Höhe von 7 Mio. Euro. Von den 7 Mio. kommen 5 Mio. Euro aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) und zwei Mio. Euro vom Land Baden-Württemberg. Die gesamten Investitionskosten für das 2. von der EU und dem Land Baden-Württemberg geförderte Leuchtturmprojekt in der Stadt Friedrichshafen betragen 15,5 Mio. Euro. Der über die Fördersumme hinausgehende Differenzbetrag wird durch die Stadt Friedrichshafen und den Landkreis Bodensee über ein zweckgebundenes Darlehen finanziert.

    In der Zwischenzeit ist viel geschehen. Das RITZ hat im Fallenbrunnen ein Grundstück mit ca. 4.700 qm von der Stadt Friedrichshafen erworben. Auf diesem Grundstück soll das Innovationszentrum errichtet werden, das über 4.000 qm Bruttogrundfläche für Büros, Labore und Werkstätten verfügt. Das Innovations- und Technologietransfer Zentrum soll den gemeinschaftlichen Zugang zu technischen Einrichtungen und Geräten ermöglichen, die den Anforderungen innovativer und agiler Startups entsprechen.

    Kreatives Arbeiten an neuartigen Lösungen soll gemeinschaftlich mit anderen Impulsgebern in einem sog. „Maker Space“ möglich sein. Dazu gehören neben Teilen einer „klassischen“ Werkstatteinrichtung auch 3D-Drucker oder auch Messtechnik, um Prototypen herzustellen und zu prüfen („Rapid Prototyping“). Neben der Möglichkeit zur Nutzung technischer Einrichtungen soll das RITZ auch flexibel nutzbare Räume bieten, die wahlweise für Besprechungen und Veranstaltungen (z.B. Investoren-Pitches oder Netzwerkveranstaltungen) oder als Ausstellungsflächen genutzt werden können. In jedem Büro bzw. an jedem Arbeitsplatz soll eine leistungsfähige Breitbandverbindung zur Verfügung stehen. Für die erfolgreiche Realisierung des Konzepts des Innovationszentrums ist ein Standort in unmittelbarer Nähe der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und der Zeppelin Universität entscheidend. Die Institutionen werden fußläufig innerhalb kürzester Zeit erreichbar sein, um die gewünschten intensiven Austauschbeziehungen zu ermöglichen. In der Aufsichtsratssitzung des RITZ wurde nun auch die Bauvergabe entschieden. Den Zuschlag für das neue Gebäude hat die i + RB Industrie- & Gewerbebau GmbH als Generalunternehmer im Rahmen eines umfangreichen Ausschreibungsverfahren erhalten. Zeitgleich zur Bauvergabe wurde durch den Aufsichtsrat Manuela Meske-Schubert als neue Interims-Geschäftsführerin berufen. Die Diplom-Kauffrau wird voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres für die Geschäfte der RITZ verantwortlich sein. Sie übernimmt die Geschäftsführung von Tobias Wedi, der in Elternzeit geht und sein Amt bei der RITZ aus diesem Grund niederlegt. Er wurde in der Aufsichtsratssitzung unter Anerkennung seines großen Engagements verabschiedet.

    Bild-Copyright: Baumschlager Hutter Partners